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Alexandra Savior veröffentlicht Video zu „Girlie“, einem Song aus ihrem aktuellen Album

Alexandra Savior beschreibt sich und ihre Musik als „feministisches Angst-Horrorfilm-Gefühl“, die Musik dazu gemahnt an vergangene Legenden wie Billie Holiday, Nina Simone oder Velvet Undergrounds Nico, alles verdichtet zu einem postmodernen Pop-Gefühl.

Stets auf sich gestellt, hat die 21-jährige Sängerin und Songwriterin aus Portland/Oregon ihren eigenen Stil entwickelt. Im Rahmen eines längeren England-Aufenthaltes lernte sie Alex Turner kennen, Frontmann der Arctic Monkeys und der Last Shadow Puppets, woraus ein luzider kreativer Austausch entstand. So waren es Turner sowie der Last Shadow Puppets-Produzent James Ford, die Alexandra Savior bei der Produktion ihres Debütalbums „Belladonna Of Sadness“ halfen, das am 7. April erschienen ist.

Dass sich die am 14. Juni 1995 in Portland geborene Alexandra Savior McDermott schon früh intensiv der Musik zuwandte, folgte einem fast logischen Prinzip: Sie galt in der Schule als Außenseiterin, kleidete und verhielt sich anders als Mädchen ihres Alters; sie bezeichnete sich in der Rückschau einmal „ein klassischer Nerd, der nur Platten sammelt, zu Hause sitzt und diese studiert“. Neben aktuellen Veröffentlichungen wie jenen von Amy Winehouse, Adele oder den White Stripes befanden sich darunter auch die großen Legenden des weiblichen Vocal-Jazz wie Etta James, Billie Holiday und Nina Simone. Diese Musik prägt sie bis heute – auch wenn es Alexandra Savior geradezu spielerisch gelingt, diese Werte in die Jetztzeit zu transportieren.

Im Alter von 14 begann sie, die Musik als ernsthafte Lebensperspektive zu begreifen, und begann mit dem Schreiben eigener Songs, die stark aus dem Raster dessen fielen, was Mädchen ihres Alters sonst so hören und mögen. Ihre Einzelgänger-Rolle an der Schule manifestierte sich durch diese Interessen weiter, sodass sie sich gezwungen sah, mehrfach die High School zu wechseln, um Mobbing zu entgehen. Letztlich waren diese Erfahrungen aber hilfreich in Bezug auf die Schärfung ihres Profils als Sängerin und Songwriterin.

Nach der High School verbrachte sie einige Zeit in London, unter anderem mit dem Ziel, Alex Turner kennenzulernen, dessen Band The Last Shadow Puppets zu ihren erklärten Lieblingsformationen zählt. Durch einen Vertrag mit der englischen Dependance von Columbia Records wurde ein Treffen ermöglicht – keine zehn Minuten später saßen die beiden zusammen und schrieben ihren ersten gemeinsamen Song. Mittlerweile wird Alexandra Savior gar als „Alex Turners Muse“ beschrieben, er selbst wiederum agiert mit großer Freude als ihr Mentor. Nicht zuletzt, weil er maßlos begeistert ist von dem Talent der jungen Songwriterin. Entsprechend entlieh er sich für das letzte Album der Last Shadow Puppets ihren Song „Miracle Aligner“, der anschließend sogar als Single ausgekoppelt wurde.

Savior und Turner arbeiteten seit diesem ersten Treffen im Jahr 2013 konsequent an ihrer Musik, mehrfach flog der Brite eigens nach Los Angeles, um mit Alexandra an ihrem Debütalbum zu arbeiten. Jenes gilt streng genommen seit 2015 als fertig gestellt, doch Alexandra Savior möchte nichts dem Zufall überlassen – und überdachte die Arrangements und Instrumentierungen ihrer Lieder immer wieder, sodass sich die Veröffentlichung ihres Albums verzögerte. Zudem lernte sie die Mechanismen der Musikbranche kennen – und glaubte sich gegen dem Umstand wehren zu müssen, dass die Plattenfirma aus ihr „eine neue P!nk oder Katy Perry“ machen wollte.

Alexandra schreibt nicht nur ihre Songs selbst, sie zeichnet auch ihr Artwork und schreibt, inszeniert und editiert ihre Musikvideos.

http://smarturl.it/BelladonnaOfSadness

Links:

http://alexandrasavior.com/

https://www.facebook.com/AlexandraSavior

https://www.instagram.com/alexandrasavior/

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