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Berufsmusiker – der vielfältige Weg zum Erfolg

Vielleicht habt ihr euch schon einmal überlegt, selbst Berufsmusiker zu werden. Ob Sänger, Schlagzeuger, Gitarrist (und das alles natürlich auch in weiblich): Jeder kleine oder große Star hat seinen eigenen Weg hinter sich, musste wahrscheinlich einige Rückschläge einstecken und kann jetzt von seinen Einnahmen leben. Wir zeichnen mögliche Wege auf, die euch als Leitlinie zur Karriere dienen. Versprechen können wir allerdings nichts.

Vom ersten Live-Auftritt zum ganz großen Konzert

Die meisten Musiker starten keine Solo-Karriere, sondern sie sind erst einmal Teil einer Band. Wer noch kein passendes Team um sich geschart hat, sollte sich also am besten jetzt eines suchen, zum Beispiel in einer einschlägigen Facebook-Gruppe oder über Inserate in örtlichen Zeitschriften. Das dürfte euch sicher eine Weile beschäftigen und führt ganz bestimmt zu vielen neuen Bekanntschaften, die teilweise sehr erbaulich, in anderen Teilen wahrscheinlich eher abtörnend sind. Nun verschafft ihr euch nach einigen gemeinsamen Proben euren ersten kleinen Auftritt, zum Beispiel als Event in eurer Stammkneipe nebenan oder auf einer Dorfveranstaltung.

Wenn alles gut geht, reihen sich weitere Konzerte im bescheidenen Rahmen ein, bis euch dann schließlich größere Veranstalter entdecken und buchen. Schließlich produziert ihr eure eigenen CDs im Tonstudio, die ihr an eure wachsende Fan-Kohorte verkauft – oder es folgt sogar der ganz große Wurf und eine Plattenfirma nimmt euch unter Vertrag! Eines sollte auf jeden Fall passieren, wenn ihr euren Lebensunterhalt mit der Musik verdienen möchtet: Euer Bekanntheitsgrad muss von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr wachsen, und das braucht Ausdauer, viel Disziplin und unzählbar viele kreative Ideen. Schließlich müsst ihr die Konkurrenz irgendwie ausstechen, und die schläft bekanntlich nicht.

Als Straßenmusiker Karriere machen: „Dranbleiben“ lohnt sich

Ihr habt es nicht so mit geschlossenen Räumen, tretet lieber in Stadtparks, Fußgängerzonen und U-Bahnhöfen auf? Auch auf der Straße, oder sogar besonders dort, gilt das altbekannte Motto: fressen oder gefressen werden. Der Wettbewerb um den besten Stellplatz beginnt immer wieder von neuem, und mancher Straßenmusiker kämpft wirklich mit sämtlichen Mitteln, um sein Revier zu verteidigen. Sich dort einen eigenen Platz zu erstreiten, ist zwar nicht leicht, aber auch nicht aussichtslos. Und wenn die Menschen sich dann immer wieder um euch scharen, zuhören, klatschen mitsingen und Geld spenden, habt ihr schon den zweiten Schritt hinter euch gebracht.

Demnächst werden eure Fans geradezu auf euch warten, die eine oder andere CD kaufen und nach Konzerten fragen. Auf diesen Erfolg müsst ihr dann unbedingt aufbauen und euch auch mal trauen, in einem Saal aufzutreten oder in der einen oder anderen Kneipe. Wer dauerhaft dranbleibt, hat gute Chancen, zu gewinnen!

Photo by Pexels (Author), CC0 Creative Commons (Licence)

Auf so vielen Feldern wie möglich wildern – auch im Internet

Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, Musik zu verbreiten und sich in diesem Bereich einen guten Namen zu machen. Auch den genannten Straßenmusikern kann das World Wide Web durchaus als zusätzliches Sprungbrett dienen, zum Beispiel indem sie Videos ihrer Auftritte auf YouTube hochladen und diese auf einer eigenen Facebook-Seite posten. Ihr seht: Die Grenzen verschwimmen und es gilt, auf so vielen Feldern wie möglich zu wildern, um alle Hebel in Bewegung zu setzen.

Jede berühmte Band wie zum Beispiel Boyce Avenue hat einmal klein angefangen: Die US-amerikanischen Jungs hatten zuerst ihre kleinen Live-Auftritte, köderten ihre Fangemeinde aber hauptsächlich mit ihren online gestellten Videos, die sowohl Coverversionen als auch eigene Songs zeigten. Mittlerweile wurde ihr Kanal phänomenale 4 Milliarden Mal (!) aufgerufen und 11 Millionen Abonnenten folgen ihrem Programm. Auch das Ausnahmetalent VOYCE hat sich als selbständiger YouTuber etabliert, in diesem Jahr kam seine Debüt-Single „Funkstille“ heraus. Einmal entdeckt, kann eure Internet-Karriere also zu einem echten Massenphänomen werden!

Die Casting-Show: ein Risiko mit ungewissem Ausgang

Und dann wären da noch die diversen Casting-Shows, für die ihr vor allem eines braucht: eine tierisch dicke Haut. Im schlimmsten Fall werdet ihr von Jurymitgliedern verspottet und scheidet bereits früh aus, im besten Fall winkt euch eine Karriere als Superstar, so einfach ist das! Ob sich das Risiko lohnt, müsst ihr für euch selbst entscheiden. Formate wie „Deutschland sucht den Superstar“ und „Das Supertalent“ laufen noch immer ziemlich gut und können euch endlich eurem Zielpublikum näherbringen.

Gutes Aussehen und sexy Kleidung sind dabei als hilfreich zu bewerten, denn es geht hier beileibe nicht nur um pure Musik, sondern auch um die visuelle Ausstrahlung. Humor und Charme solltet ihr ebenfalls nicht vergessen, wenn es darum geht, sich vor der Kamera zu präsentieren und eure ganz große Chance wahrzunehmen. Falls es nicht klappen sollte, bleiben weiterhin die beiden anderen aufgezählten Wege offen, sobald ihr wieder Lust auf einen neuen Anlauf mit anderen Voraussetzungen habt.

Eines dürft ihr auf keinen Fall vergessen: Ihr müsst musikalisch richtig viel draufhaben, um es bis auf die ganz große Bühne zu schaffen. Eine Mega-Stimme bringt jedes Publikum zum Jubeln und die irre Gitarrenshow eines talentierten Musikers zieht die Menschen in den Bann. Wer nichts kann, dem wird auch keine Karriere gelingen, wenn er sich auch noch so sehr bemüht. Also bemüht euch zunächst um eure musikalische Ausbildung und legt euer gesamtes Talent in die Waagschale, bevor ihr euch dem Publikum präsentiert.

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