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Elvis Presley: Sein Beitrag zur Popkultur

Quelle: Public Domain Pictures

Als Elvis Presley in den 50er Jahren seine erste Platte herausbrachte, erschien er für viele eher sonderbar. Er kleidete sich nicht wie alle anderen, er hatte seinen eigenen Sound und war in jeder Hinsicht ein Rebell. Nachdem er seine ersten Erfolge in Tennessee verzeichnete, schien sich das Blatt jedoch zu wenden. Aus dem ehemaligen Außenseiter entstanden Trends, die bis heute existieren. Seine schmalzige Tolle wurde ikonisch, seine extravaganten Anzüge ein absoluter Modetrend und seine Musik prägte den Rock ’n’ Roll wie kein anderer Künstler. Heute ist Elvis mehr als nur ein Musiker: Er ist eine Bewegung der Popkultur, ein Symbol für Freiheit, rebellisches Auftreten und gute Musik. Sein Vermächtnis ist heute mehr als nur seine Musik, denn die Ikone wurde in zahlreichen Medien der Popkultur vermarktet – und so lebt der Rock ’n’ Roll-King weiter!

In den Medien

Auch nach seinem Tod 1977 fand Elvis in zahlreichen Medien Anerkennung. Ihm wurde ein ganzes Musical gewidmet, welches großen Erfolg feiern konnte. In Konsolenspielen wie Singstar erfreuen seine Lieder als Karaoke-Versionen die Fans und dank seiner Zeit in Las Vegas wurden auch zahlreiche Bars, Casinos und Spielautomaten mit seinem Gesicht versehen. Man kann das Rockstar-Feeling etwa an dem Elvis-Slot, welcher mit seiner hohen Auszahlungsrate besticht, ausleben und versuchen, den Spielautomaten Jackpot mit einigen Fingerklicks zu knacken. Auch zahlreiche Bands verwenden seine Musik oder seinen Look als Inspiration für ihre Alben. Der Song „Inner Smile“ von der Band Texas ist an Elvis angelehnt, was man vor allem in dem dazugehörigen Musikvideo erkennen kann. In diesem tritt die Sängerin als Elvis verkleidet auf.

Elvis-Imitatoren

Wer einen Trip nach Hollywood oder Las Vegas macht, kann überall auf Elvis treffen, denn es gibt kaum einen Superstar, der öfter imitiert wird als er. Auf den Straßen laufen die Männer und Frauen in weltbekannten Outfits des Rockgotts herum, gelen sich die Haare zur perfekten Tolle und lassen sich mit Fans und ausgelassenen Urlaubern fotografieren. Will man sich vor Elvis Presley das Ja-Wort geben, ist auch das kein Problem. Denn in den „Wedding Chapels“ von Las Vegas steht fast immer ein Imitator bereit, um die perfekte Rock ’n’ Roll-Hochzeit zu gestalten. Bekanntlich sind einige der Möchtegern-Elvise nicht besonders gut, doch das macht ihren Charme erst aus. Die Spitzenklasse macht sich das Leben als Elvis jedoch zum Beruf und hier ist echtes Talent gefragt. Bei Wettbewerben werden die besten Imitatoren gekürt und diese geben sogar Live-Konzerte vor großem Publikum.

Quelle: Pixabay

Kleidung

Neben seiner Musik hat besonders sein Kleidungsstil die Generation der damaligen Zeit und auch die nachfolgenden geprägt. Als Elvis berühmt wurde, dominierten strenge Anzüge und der sogenannte „Ivy-League“-Look, welcher für eine gute Ausbildung und einen prestigeträchtigen Job stand. Der Rebell hatte jedoch keine Lust, sich an den Mainstream anzupassen und so wurde er zum Zeichen der Freiheit. Er liebte es, bunte Kleidung zu tragen – diese wurde früher vorrangig an Frauen gesehen. Blumenhemden und Farben wie Pink und Lila machten dem King keine Angst. Stattdessen trug er diese voller Stolz und kombinierte sie mit coolen Leder- und Jeansjacken, die damals noch viel zu rebellisch für die Gesellschaft schienen. Auch seine Bühnenoutfits waren legendär. Elvis sparte nicht an Prunk und hatte vor Glitzer und Glamour keine Scheu. Seine Looks beeinflussen noch heute die Modedesigner der Welt. Und selbst sein Gesicht wurde zum Modesymbol. Es wird auf zahlreichen Shirts und Jacken abgedruckt und sein Name ziert ebenfalls zahlreiche Kleidungsstücke. Auch seine Tolle ist weltbekannt, sodass eine einfache Zeichnung der Frisur sofort Assoziationen mit Elvis hervorruft und zum Markenzeichen des King of Pop wurde.

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