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Fishbach veröffentlicht – A Ta Merci LP (VÖ: 16.02.2018)

Die junge Pariserin Fishbach veröffentlicht am 16. Februar ihr Debütalbum “A Ta Merci”, welches in ihrem Heimatland bereits den begehrten Preis für das Independent-Debüt des Jahres beim Le Prix des Indés gewann.

Fishbach ist für ihren eigenartigen androgynen Stil bekannt und wird oft mit Künstlern wie etwa Ian Curtis und Daniel Balavoine verglichen. Sie hat letztes Jahr sowohl in ihrem Heimatland als auch international einen echten Boom erlebt, mit Features u.a. bei Arte, The Fader, The Line of Best Fit, Le Monde, ELLE & viel mehr. Nach der Album-VÖ kommt die Sängerin auf Tour nach Deutschland.

FISHBACH TOUR 2018

Feb 26 – KÖLN / Blue Shell
Feb 27 – BERLIN / Frannz Club
Feb 28 – HAMBURG / Nachtwache
March 3 – FRANKFURT / Zoom
March 4 – KARLSRUHE / Tollhaus
March 5 – MÜNCHEN / Villa

Links:

https://www.facebook.com/FFishbach/

https://www.instagram.com/ffishbachh/

Flora Fishbach sorgte 2017 in Frankreich für Aufsehen, und es sieht so aus, dass ihr 2018 auch im Rest der Welt der Durchbruch gelingen wird. Die in der Seestadt Dieppe geborene Chanteuse veröffentlichte im Januar 2017 das Debütalbum „À Ta Merci”, das in Frankreich einstimmig Lob erhielt, und im November nahm sie den begehrten Preis für das beste Independent-Debüt des Jahres (album révélation) beim Le Prix des Indés mit nach Hause. Schon ein flüchtiges Reinhören in „À Ta Merci“ (“Auf deine Gnade“ auf Deutsch) wird bereits einiges über dieses außergewöhnliche Talent erzählen, obwohl Fishbach unbedingt live gesehen werden muss, um es zu glauben.

Mit ihrer charismatischen Präsenz, die schick und androgyn ist, schiebt Flora mit ihrer unverwechselbaren, r a u c h i g e n Ko n t r a -Al t St imme u n d p omp ö s e r Bühnenkleidung die Grenzen der Theatralik immer weiter hinaus. Musikalisch bringt sie einen warmen Electropop mit erstaunlich sichtbaren, düsteren Texten zusammen, rätselhaft und voller Intrigen.

„Le château“ verschmelzt das Gespenstische und Mysteriöse mit einem der am meisten süchtig machenden Disco-Hooks seit Jahren, während die Lead-Single „Mortel” (“tödlich“) ein anspruchsvolles Ambiente mit dunkler Bildlichkeit, einer barocken Gitarren-Line und einer Melodie verbindet, für die Abba gerne getötet hätte, um sie dem eigenen Kanon hinzuzufügen. „Un autre que moi“ bezieht sich hingegen auf die „La Isla Bonita”-Ära von Madonna, mit zusätzlichem Fretless-Bass und aufreizenden Lyrics um einen Protagonisten, der „schlank wie ein Panther im Rauch“ ist („Élancée comme une panthère dans la fumée“). „Ich weiß nicht, was guter oder schlechter Geschmack ist“, sagte sie kürzlich. „Ich mag es, die Grenzen meiner Stimme zu sprengen, den Lärm der Synths und die Geräusche in den Texten.“ Ihre Entschlossenheit, einen eigenen experimentellen Pop zu kreieren, der sich nicht abschrecken lässt von dem, was akzeptabel ist, sorgt für ein außergewöhnliches Klangerlebnis, das ganz anders ist. Aber das ist noch nicht alles; Fishbachs Musik zieht die Menschen in den Bann.

Ihre Songs sind immer unwiderstehlich eingängig, selbst wenn sie explorativ und am Rande der Möglichkeiten sind. Es ist Popmusik vom Feinsten: unkonventionell und von einem Exzentriker geschaffen. „Jedes Lied ist ein Gemälde“, sagt sie, „eine Frau, die ich hätte sein können, die ich sein könnte oder die ich sein werde. Es gibt nichts Schöneres als die Universalität der variété – es ist ein sehr edles Wort für mich.“

2017 war eine Reise, die wirklich erst am Ende des vergangenen Jahres begann, als sie die Zuschauer bei Frankreichs wichtigstem Musikindustrie-Event Transmusicales in der Bretagne begeisterte. Künstler, die ihre Arbeit während des fünftägigen Festivals bereits gezeigt haben, waren u.a. Stromae, Benjamin Clementine und Jeanne Added. Über Flora Fishbach wurde nicht weniger geredet. Ihre hervorragende Showband tourte anschließend in ganz Frankreich, mit einer triumphal ausverkauften Show im Bataclan in Paris im Oktober und einer weiteren ausverkauften One-Woman-Show auf Thousand Island (früher Upstairs at the Garage) in Islington, London im November. Wenn eine andere multitalentierte, androgyne und musikalisch eigenwillige Popkünstlerin wie Christine and the Queens im Vereinigten Königreich bereits Wellen schlagen konnte, dann hat auch Fishbach all dieses Potenzial und darüber hinaus.

Flora, die 1991 in der Normandie geboren wurde, verliebte sich in die Platten, die ihre Eltern ihr als Kind vorgespielt hatten. Die Familie zog nach Charleville-Mézières in der Nähe der belgischen Grenze. Die Stadt ist bekannt als der Geburtsort des dionysischen Dichters Rimbaud aus dem 19. Jahrhundert; seine wilden und manchmal proto-surrealistischen Verse hatten und haben einen großen Einfluss auf Fishbach.

Sie erzählte kürzlich Les Inrockuptibles, dass sie als Tomboy und Harry Potter-Fan aufwuchs, und musste sich dann während der Pubertät der Mann-Frau- Dichotomie stellen. „Weiblichkeit ist etwas, was uns ein bisschen aufgezwungen wird, und das machte mir Angst“, sagt sie. „Und dann hatte ich keine Wahl, ich habe sie akzeptiert!“ Sie fing an, zu Hause auf einem iPad Musik zu machen, aber nachdem sie die Schule mit nur 15 verlassen hatte und verschiedenen Gelegenheitsjobs in der näheren Umgebung nachgegangen war, war es ein Besuch der amerikanischen Singer-Songwriterin (und Rimbaud-Liebhaberin) Patti Smith, die ihr wirklich den Kopf verdrehte und sie auf die Fährte ihres Schicksals brachte.

Patti spielte eine Show bei chez Rimbaud, und Fishbach schloss 2017 den Kreis, als sie selbst dort eine akustische Session spielte. „All das ist zu schön“, schrieb sie nach der Show an ihre 10k Instagram-Followers. Die Kritiker in Frankreich sind von der Einzigartigkeit des neuen Boheme Liebling des französischen Pops begeistert. Le Monde sagt: „Sie hat die einzigartige Autorität einer Catherine Ringer [Les Rita Mitsouko], die seltsame Traumhaftigkeit eines Christophe, und eine Authentizität und eine Leidenschaft, die transzendieren“. Les Inrocks Gründer JD Beauvallet beschreibt ihre Musik als „rauh, leidenschaftlich, geschwärzt mit Laster und bösem Blut … Elektropop, den the xx an 480 Volt angeschlossen haben.“ Mit Frankreich fest in ihrem Bann, ist es jetzt die Angelosphäre, die Fishbach bald ausgeliefert sein wird.

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