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iMac oder Mac Mini – wie entscheide ich mich richtig?

Der größte Unterschied vorweg: der Mac Mini ist kein komplettes Computersystem und wird ohne Monitor ausgeliefert, während der iMac eine Art All-in-One System ist, bei dem der Nutzer den Monitor und die entsprechende Hardware in einem einzigen Gerät zur Verfügung gestellt bekommt. Die wirkliche Frage die man sich als Nutzer also stellen muss, ist, ob man einen Monitor eines Drittanbieters nutzen möchte oder ein komplettes System von Apple bevorzugt. Dies kann natürlich auch eine Frage des Budgets sein, denn der Mac Mini ist aktuell Apples kostengünstigster Mac und ist für einen Preis von etwa 650€ erhältlich und damit deutlich billiger als ein iMac. Wenn man also bereits einen Monitor besitzt und diesen als eine Art 10 Euro ohne Einzahlung Bonus ansieht, kann man mit dem Mac Mini einen sehr guten Deal machen. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass iMacs für den Betrieb an einem festen Standort entwickelt wurden, während ein Mac Mini mehr Mobilität bietet und in Verbindung mit einem handlichen Monitor auch als eine Art erweiterter Laptop betrachtet werden kann. Das ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn man auf einen leistungsfähigen Computer angewiesen ist, sich aber oft auf Reisen befindet oder regelmäßig den Arbeitsort wechseln muss.

Was steckt unter der Haube?

Mac Mini

Sowohl der Mac Mini als auch die verschiedenen iMac Modelle bieten mehr als ausreichend Computerleistung für alle gängigen Officeanwendungen. Der etwa bei 650€ beginnende

Rechner bietet zwei grundlegend verschiedene Ausführungen, die einmal mit einem Intel-Prozessor (ab 1060€) und einmal mit dem Apple-eigenen M1 Prozessor ausgestattet sind. Folgende Mindestausstattungsmerkmale sind aber unabhängig des Prozessors gleich:

  • 8 GB DDR 4 Arbeitsspeicher
  • Eine fixe SSD-Festplatte mit mindestens 256 GB (M1) oder 512 GB (Intel)
  • Unterstützung für bis zu drei externe Monitore
  • Drei verschiedene Video Outputs (inklusive HDMI2 und USB-C)

Hier muss sich der Nutzer vor allem die Frage stellen, welche Anforderungen er an seinen Computer stellt. Der Mac Mini mit M1 Prozessor bietet keine Möglichkeit des Anschlusses einer externen Grafikkarte, bietet aber ab Werk etwas 4,5-mal so viel Grafikpower als die Intel-Variante. Verwendet man den Mac Mini also nicht für anspruchsvolle Spiele oder andere extrem GPU-intensive Anwendungen, so erscheint der M1 in der Regel die kosteneffizientere Alternative. Dies ist insbesondere deshalb der Fall, weil externe Grafikkarten sehr teuer sind und den Preis des Mac Mini mit Intel-CPU schnell auf über 1500€ ansteigen lassen können. Zu beachten ist auch, dass externe Grafikkarten mehr Platz in Anspruch nehmen und die Mobilität des Geräts verringern.

iMac

Bei der Wahl des richtigen iMac’s geht es hauptsächlich um die richtige Größe. Bekanntermaßen sind iMac’s nicht die kompaktesten Computer und auch aktuell starten die Modelle bei einer Größe von beachtlichen 21,5 Zoll. Für Liebhaber ganz besonders großer Monitore gibt es die iMac’s in Größen von bis zu 27 Zoll. Ähnlich wie der Mac Mini gibt es auch den iMac in verschiedenen Konfigurationsstufen. Für Einsteiger beginnt der iMac ab etwas 850€, bei diesem Modell aber muss der Nutzer starke Performance-Verluste hinnehmen, wenn die Nutzung des Geräts sich nicht strikt auf Officeanwendungen und das Browsen im Internet beschränkt. Interessanter ist für anspruchsvolle Nutzer das 24 Zoll Modell mit integrierter 8-Kern CPU, mindestens 8 GB Arbeitsspeicher, 256 GB SSD Speicher und einem 4K-Retina Display. Ein großer Vorteil der iMac’s im Vergleich zum Mac Mini ist natürlich auch die integrierte Kamera. Hier erwartet dem Nutzer eine starke Full-HD Frontkamera, die sich gut zur Videotelefonie eignet. Auch ein robustes Audio-System ist beim iMac inklusive. Dieses bietet ein Mikrofonsystem aus drei separaten Mikrofonen, welches nur wenige Störgeräusche aufnimmt und für eine angenehme Sprachqualität sorgt. Auch im Output überzeugt der iMac. Sechs Lautsprecher stehen zur Verfügung, die sich auch ideal für das Streamen von tollen Blockbustern oder Livemusik eignen. Anders als beim Mac Mini gibt es für den iMac auch das hoch qualitative Magic Keyboard und die Magic Mouse im Paket dazu. Damit wird der iMac seinem Ruf als echtes All-in-One Produkt absolut gerecht.

Casino-reifes Design und überzeugende Qualität

Ein großer Unterschied zwischen dem iMac und dem Mac Mini ist das luxuriöse Design des Komplettprodukts. Gerade im Kundenkontakt ist das elegante All-in-One Design des iMac’s unschlagbar. Egal ob in einem Casino oder von zu Hause, der iMac ist definitiv das ideale Endgerät, um einige Runden Roulette, Poker, Blackjack oder auf Spielautomaten kostenlos zu spielen. Wer ein gewisses Flair beim Glücksspiel sucht, wird hier definitiv fündig. Ideal sind online Glücksspiele auf dem iMac natürlich auch während der aktuellen Pandemielage, schließlich gibt es zu Hause weder Lockdowns, Ausgangsbeschränkungen oder Testpflichten. Ein virtueller Casino-Besuch mittels Live-Stream und integrierter Kamera und Mikrofon werden mit dem iMac Realität. Aufgrund seiner Größe ist der iMac auch für einen gemeinsamen Gambling-Abend geeignet, die besten Kumpels einladen, für genug Getränke und Snacks sorgen und schon ist der Abend gerettet. Natürlich nur mit genug Sicherheitsabstand … schließlich gilt die richtige Hygiene auch für das eigene Wohnzimmer.

Für wen ist der Mac Mini die richtige Wahl?

Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass der iMac für alle Benutzer ohne bestehendes Equipment die deutlich bessere Wahl darstellen sollte. Auch wenn auf den ersten Blick der Kaufpreis abschrecken mag, bietet Apple mit dem iMac ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Grund hierfür ist die Zusatzausrüstung, die der iMac bietet: weder Kameras, Mikrofone, Tastaturen und Mäuse sind billiges Zubehör. Wer auf Qualität setzt und möglichst professionell erscheinen möchte, muss hier einige Hundert Euro investieren, dieses Extrakosten entfallen beim iMac komplett. Trotz des etwas schlechteren Preis-Leistungsverhältnisses ist der Mac Mini ein attraktives Produkt für alle, die eventuell schon ein gutes heimisches PC-Set-Up haben und nun nur ihre Hardware upgraden wollen, ohne dabei gleich die komplette Ausrüstung auszutauschen. Auch bietet der Mac Mini den großen Vorteil, mit einem kleinen Monitor sehr mobil zu bleiben. Im Idealfall kann der Mac Mini auch als tragbarer Computer genutzt werden, der auf verschiedenen, bereits eingerichteten Arbeitsplätzen nur noch mit dem Monitor verbunden werden muss und damit eine hohe Flexibilität ermöglicht.

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