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Ins Wochenende tanzen mit DUA LIPA … Unser Videotipp

holt schon mal die Tanz-Schuhe raus, das Wochenende steht vor der Tür und hier kommt der perfekte Track bzw. das Video dazu: „Be The One“ von Dua Lipa


Dua Lipa

Biografie

„Ich wollte schon immer Sängerin werden”, sagt Dua Lipa mit einem Lachen. Diese Begeisterung hatte sie sicherlich mit vielen anderen Mädchen im Teenageralter gemeinsam, allerdings kann sie in den seltensten Fällen realisiert werden. Ihre Musiklehrerin in der Grundschule traute ihr nicht mal einen Solopart zu, weil sie die hohen Töne nicht erreichte. Jetzt ist Dua 19 und hat es mit ihrer tiefen, rauchigen Stimme und ihrem rhythmischen Flow in namhafte Studios in London, L.A., Stockholm, New York und Toronto geschafft, wo sie mit Leuten wie Emile Haynie (Lana Del Rey, FKA Twigs) und Andrew Wyatt (Miike Snow, Charli XCX) arbeitete. Vielleicht lag die Musiklehrerin einfach falsch?

Dua kam in London zur Welt, wo ihr aus dem Kosovo stammender Vater, ebenfalls Musiker, ihr erster musikalischer Fixpunkt war. So war sie im Laufe der Zeit einer wilden Mischung musikalischer Einflüsse ausgesetzt: „Ich hörte Destiny’s Child, sehr viel Hip-Hop, Tupac und Biggie. Gleichzeitig fütterte mein Vater mich mit Bob Dylan und David Bowie. Das war ein wilder Genremix und ich konnte nie sagen, welche Art von Musik mir gefällt. Ich war offen für alles. Es musste nur gut sein.” Rock, R’n’B, Pop und Rap hinterließen natürlich ihre Spuren und so träumte Dua immer mehr davon, Sängerin zu werden; oder es zumindest zu versuchen. Das Problem war, dass „niemand wirklich wusste, wie man das anstellt. Entweder musste man Beziehungen haben oder die Ärmel hochkrempeln und dafür kämpfen.” Und so machte sie sich kampfbereit.

Dua besuchte die angesehene Sylvia Young Theatre School in Londons West End. Hier hatten die Lehrer eine höhere Meinung von ihrer Stimme als ihre erste Musiklehrerin und so sang sie schon bald mit Schülern in Klassen, die doppelt so alt waren wie sie. Aber als sie 13 Jahre alt war, beschloss ihre Familie, in den Kosovo zurückzugehen. „Das war nichts für mich. Ich wollte nur singen und von Leuten umgeben sein, denen es genauso ging. Ich musste zurück.” Und das tat sie. Mit 15 gelang es ihr schließlich, ihre Eltern zu überzeugen, sie alleine nach London zurückgehen zu lassen. Jung, unabhängig und sehr erwachsen für ihr Alter kam sie bei Freunden unter und marschierte auf direktem Weg zurück an die Sylvia Young Schule.

Dua arbeitete fortwährend an ihrer Musik und wollte, dass sie auch außerhalb der Theatre School ein Publikum findet. Sie begann, Coverversionen auf YouTube und Soundcloud hochzuladen und ihre Songauswahl von Künstlern wie Chance The Rapper und Mila J spiegelte ihre frühen Rap- und R’n’B-Einflüsse wider. Allerdings drückte sie den Tracks mit einer auf das Minimum reduzierten Produktion und leidenschaftlichem, weichem Gesang ihren eigenen Stempel auf.

„Ich wollte Leute kennenlernen”, erklärt Dua. „Ich bat sie, sich meine Cover anzuhören und schließlich kam es zu der Zusammenarbeit mit dem Songwriter Marlon Roudette. Er war der erste, der sich mit mir ans Klavier setzte und einfach sagte ‘los, schreiben wir einen Song’. Das ermutigte mich dazu, selbst ein paar Demos aufzunehmen.”

Der Spagat zwischen dem Versuch, ihre Musik bekannter zu machen und gleichzeitig das anarchische, unabhängige Leben eines Teenagers zu führen waren für ihre Arbeit eine Bereicherung und ein Hemmnis. „Ich habe alle möglichen Jobs angenommen; als Verkäuferin, Kellnerin, Hostess, Kassiererin in Clubs und als Model. In den Clubs stand ich von 18 Uhr bis 4 Uhr an der Tür. Und nach ein paar Stunden Schlaf ging ich ins Studio. Vielleicht war ich deswegen so produktiv, weil ich so viel erlebte und meine Gedanken ununterbrochen kreisten. Jede Nacht ein anderes Drama, die dunkle Seite des Nachtlebens – darüber wollte ich schreiben. Das Leben schreibt bekanntlich die interessantesten Geschichten.”

Schon nach kurzer Zeit hatte Dua in den sozialen Netzwerken zahlreiche Fans gewonnen. Ihre harte Arbeit fand Anerkennung und bald konzentrierte sie sich nur noch darauf: Songs schreiben und aufnehmen. „Hotter Than Hell” war der erste einer ganzen Reihe von Songs und mit seinem harten, pulsierenden Beat, lebhaften Pianoakkorden und dem kraftvollen, emotionalen, alles überstrahlenden Gesang ist es bis heute ihr Dancefloor-tauglichster Track. Laut Dua entstand der Song aus diesen schlaflosen Partynächten: „Es war einer der ersten Songs, an den ich wirklich geglaubt habe. Ich gab ihm einen selbstbewussten, fast arroganten Sound. Er sagt ‘Komm schon, Du weißt, dass Du mich willst’, aber ganz tief drin ist eine gewisse Unsicherheit. Es ist nicht alles so, wie es scheint. Es geht um das Gefühl, akzeptiert und sogar erwünscht sein zu wollen.”

„Last Dance” – geschrieben zusammen mit Talay Riley (Usher, Timbaland) – ist ein offenherziger, hell strahlender Popsong. Duas fließender Gesang wechselt von verzaubernd und flüssig zu heftigen, unvermittelten Zungenschlägen – unterlegt mit einem wundervollen, zurückhaltenden Poptrack. „Es war ein Tag wie jeder andere im Studio, außer dass ich relativ miese Laune hatte. Es geht darum, wie es ist, von seinen Liebsten getrennt zu sein und auch darum, dass man ganz gut damit klarkommen kann. Ich war außerhalb meiner Komfortzone und jetzt, wo ich zurückblicke, erkenne ich wie wichtig es war sich da durchzuboxen.

Jede Facette von Duas Musik – mit ihren Einflüssen aus aktuellem Hip-Hop, klassischem Soul, und Pop, die sie miteinander vereint und daraus ihren eigenen energiegeladenen Sound entwickelt – unterstreicht das visuelle Universum, das um die Künstlerin herum entsteht. Duas Welt ist ein Stilmosaik, geprägt von ihrer Vorliebe für vielseitige und ungewöhnliche Einflüsse und ihrer Fähigkeit, diese miteinander zu verschmelzen und daraus ihre eigenen Kreationen zu erschaffen. Das spiegelt sich auch in ihrer Mode und ihrem Look wider: eine gypsyartig anmutende Kombination aus mit Nieten übersäten Lederjacken, langen Kleidern, dunklen Blumenmustern und einer flimmernden, traumartigen Ästhetik – das Abbild eines Teenagers, der einen eigenen Kopf mit eigenen Ideen auf den Schultern trägt.

Für ihr Songwriting hat Dua während der letzten zwei Jahre die Welt fast umrundet: ein Monat in L.A., eine Nacht in Schweden, zurück nach London, dann weiter nach New York, usw. Und wenn man so viel unterwegs ist, dann wird das Abenteuer selbst auch wieder eine Quelle der Inspiration. Ihre Musik klingt rein, offen und leidenschaftlich – sie klingt nach einem in London aufgewachsenen Mädchen, das die Welt nach seinen eigenen Regeln entdeckt und das Erlebte dann nach eigenen Vorstellungen verpackt und ausdrückt. Eine junge Reisende. „Es ist verrückt. Ich war vorher noch nie in New York. Es war absolut schräg. Dorthin zu fliegen und dort zu arbeiten. Überall, wo ich hinkam, erhielt ich neue Impulse. Die Orte wurden zu Themen für meine Songs. Wenn man eine Zeitlang fünf Tage die Woche geschrieben hat, ist man irgendwann leer und weiß gar nicht, worüber man noch singen oder schreiben soll. Aber nach einem Ortswechsel passieren einem wieder Dinge und man entdeckt seine Stimme neu. Man will etwas ausdrücken.”

Manchmal machten ihre Reisen sie auch sprachlos, z.B. als sie für eine Studiosession vor der Tür von Rodney „Darkchild” Jerkins in Calabasas stand. „Ich wusste gar nicht, wohin mit mir”, gibt sie zu. „Er erzählte, wie er mit Destiny’s Child an „Say My Name” gearbeitet hatte und wie sein Glaube und Vertrauen in diesen Song einen großen Teil zu seinem späteren Erfolg beitrug. Dadurch hatte ich den Mut, bei dem zu bleiben, an was ich glaube.”

Jetzt steht die Sängerin mit der Honigstimme mit ihrem Debütalbum in den Startlöchern. Die Songs sind stark im Pop verwurzelt, aber veredelt mit Hip-Hop und Souleinflüssen. Es sind urbane Gedankenspiele über die Leichtigkeit und den Leichtsinn der Jugendzeit; scharfsinnige und emotionale Überlegungen über das Streben nach dem, woran man glaubt.

LINKS

https://www.facebook.com/dualipaofficial
http://www.dualipa.com/
https://www.instagram.com/dualipa/
https://soundcloud.com/dualipa

Quelle: KATRIN BRAUER – ONLINE & PRINT PR

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