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Nothing But Thieves Videopremiere mit RJ Mitte (Breaking Bad Darsteller)

kurz vorm Album Release hauen die Jungs von Nothing But Thieves noch ein wunderbares Video zu „If I Get High“ raus – hier geht’s zur Premiere: http://vevo.ly/2SB7cf

In der Hauptrolle ist RJ Mitte zu sehen (er spielte Walter Jr. in Breaking Bad!) – Nothing But Thieves sind bekennende Breaking Bad Fans und haben sich extrem über die Zusammenarbeit gefreut. Das neue „Nothing But Thieves“ Album  wird am Freitag (12.2.) veröffentlicht.

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WEBSITE: http://www.nbthieves.com/
SOUNDCLOUD: https://soundcloud.com/nothingbutthieves/
FACEBOOK: https://www.facebook.com/NothingButThieves
TWITTER: https://twitter.com/NBThieves
INSTAGRAM: http://instagram.com/NothingButThieves

Quelle: KATRIN BRAUER – ONLINE & PRINT PR


Biographie:

Die Grundlegende Eigenschaft des Instinkts, so schrieb einmal Charles Darwin, ist, dass er unabhängig von der Vernunft arbeitet. Die Vorstellung, einem natürlichen Drang ohne eigene Motive nachzugehen ist die Grundlage für die reinste Kunstform, die nicht von der Last der Erwartung verfälscht wurde. Der naturbelassenen Werdegang eines Künstlers, vielleicht über falsche Wege und Sackgassen, führt ihn schließlich unterbewusst in unerforschtes Gebiet, und dort angekommen wird er feststellen, dass er nirgends lieber sein möchte.

Nothing But Thieves haben diesen Ort für sich gefunden. Die natürliche Auslese hat ihren Weg vorgezeichnet; das Ziel: genau hier und jetzt, am Rande der Verheißung. „Wir wussten, dass es etwas gab, was wir erreichen wollten“, sagt Sänger Conor Mason. „Wir hatten aber nicht die Fähigkeiten, dorthin zu gelangen.“

Das Trio aus Southend blickt heute, im Sommer 2014, auf den Weg zurück, den sie bis hierher beschritten haben, im gegenseitigen Vertrauen bei der Kreation ihres eigenen und einzigartigen Sounds. Tosend und doch feinfühlig, rau und doch melodiös,  dynamisch, kreativ und phantasievoll. Inspiriert von der Epik von Muse, der Verspieltheit von Kasabian und der Unvorhersehbarkeit von Arcade Fire ebnen die Songs auf ihrer Debüt-EP ‚If You Don’t Believe, It Can’t Hurt You‘ neue Wege des Rock’n’Roll und wühlen den Hörer auf, um ihn gleichzeitig zu trösten. Das Abenteuer hat sich gelohnt.

Ihr Lernprozess begann passenderweise in der Schule, wo Conor mit Gitarrist und Hardcore-Foo Fighters-Fan Joe Langridge-Brown in einer ganzen Reihe von Bands spielte. Als der ältere Joe an die Uni ging, fand Conor im Musikkurs seiner Abschlussklasse einen neuen Verbündeten: Dom Craik, neu an der Schule und klassisch an der Gitarre ausgebildet. Dieser wollte von Conors virtuosen Fähigkeiten profitieren. „Ich traf Conor und ich sagte ‚Gott, du hast eine gute Stimme“, lacht Dom in Erinnerung an die Anziehungskraft und das Potenzial von Conors Gesang. Conor, der mit traditionellem Soul und Hard Rock aufgewachsen ist, nennt Jeff Buckley als gemeinsamen Einfluss, der die zwei zusammenbrachte und ihn so in die Rolle des Sängers drängte. „Es war dämlich, nicht einfach nur Instrumente zu spielen“, räumt Dom ein, „aber es ging nur um Spaß, nichts Ernstes.“

Ihre Ambitionen nahmen allerdings neue Form an, als sie auf Richard und Stefanie Reines trafen, das amerikanische Geschwisterpaar hinter Drive-Thru Records, das schon die Erfolgsgeschichten für New Found Glory, Hellogoodbye, Dashboard Confessional und andere eingeläutet hatte. Begeistert von der Sicherheit und dem Talent, das Conor und Dom ausstrahlten, übernahmen sie das Management und ermutigten die zwei dazu, sich ganz der Musik zu widmen. „Wir entschlossen uns, eine echte Band zu gründen“, sagt Conor. „Also rief ich Joe an — „Willst du nicht zurück kommen und ne Band haben?’ Er antwortete, ‚Ja! Ich schmeiß die Uni und komm zurück — diese Woche noch!‘ Ich musste ihn nicht mal überzeugen“, lacht er.

Um an ihrem eigenen Sound zu arbeiten und ihren Ansatz von Originalität zu verwirklichen, verkroch sich das Trio in Doms Garage und mühte sich kräftig ab. „Alles, was wir herausbrachten, war nicht gut, und alles klang gleich“, gibt Dom zu. „Also war es ein einziger Mist“. Nach zwei Jahren der Frustration, beschloss das Management, die Jungs in die USA zu schicken, um ihre Kreativität zu beflügeln und sich mit Produzenten und Songschreibern zu treffen. „Wir dachten nur, ‚wir machen alles, was uns aus dieser Garage rausbringt und uns neue Erlebnisse bringt‘, weil wir echt nicht mehr weiter kamen beim Schreiben“, fährt Dom fort. „Also verbrachten wir ein paar Monate in den USA, erst in LA, dann einige Wochen in Nashville, dann New York. Und als wir zurückkamen, hatten wir einen Haufen Songs geschrieben. Es lag an den vielen Eindrücken, denen wir ausgesetzt waren. Es war eine ganze Reihe von Lektionen, die wir gelernt haben, schätze ich.“

„Der Trip nach Amerika war nötig um zu erkennen, wie man anständig schreibt, und dann kamen wir zurück und schafften es, den Sound zu entdecken, den wir für uns wollten“, fügt Conor hinzu. „Wir waren glücklich mit allem, was wir schrieben. Da war eine Entwicklung. Wir hatten das Gefühl, mit jedem Song bessere Schreiber zu werden.“

Die Grundlage stand, nun war es an der Zeit, ein wenig Struktur hinzuzufügen. Ausgangspunkt waren ihre eigenen musikalischen Ansätze, die einander antrieben: Doms elektronische Experimentierfreudigkeit, Conors Old-School-Rock und Joes Abstecher nach „Riff Central“ verschmolzen zu einem „bizarren Monster“, das von der Band bei den Hörner gepackt und beherrscht wurde. Als Joe an den Texten feilte, die von den Melodien vorgegeben wurden, nahm der endgültige Sound von Nothing But Thieves schließlich Formen an.

Die EP ‚If You Don’t Believe, It Can’t Hurt You‘ erschien im Oktober 2013 und vereinte die bislang stärksten Songs: drei Stücke von epischem Ausmaß. ‚Graveyard Whistling‘, ‚Itch‘ und ‚Emergency‘ waren das Resultat der lebendigen Mischung, an der die Band so langsame gearbeitet hatte: wogende Synthesizer, die über knirschende Gitarren hinwegschweben und prachtvolle Crescendos, die mit ihren subtileren Gegenspielern im Kampf vereint sind; dazu Conors Stimme, die die Extreme überschattet. Die Reaktion kam umgehend.

„Wir veröffentlichten das Video zu ‚Emergency‘,“ verrät Conor. „Sechs Stunden später bekamen wir eine Nachricht von Zane Lowes Team bei Radio 1, die den Song spielen wollten. Wir waren ein wenig geschockt. Es war das erste Video, das wir von unseren Songs veröffentlicht hatten.“

Acht Monate später und kurz vor der Aufnahme ihres Albums haben Nothing But Thieves Ihre Vision verinnerlicht und sind zufrieden mit ihrer Richtung. 15 Songs sind fertig und warten darauf, für das Album ausgewählt zu werden. Nun nutzt die Band jede Gelegenheit, weiter an ihre Grenzen zu gehen, indem sie gekonnt elektronische und organische Elemente zu einer experimentellen Synthese zusammenfügt. „Was wir mit Sicherheit nicht tun“, meint Joe, „ist ein und den selben Song zweimal zu schreiben.“

„Wir wollen nicht einfach irgendwas machen- Dies ist unser Ding. Wir sind gut darin und bleiben dabei“, pflichtet Dom ihm bei. „Wir haben so viele unterschiedliche Kanäle gefunden und mit jeden Song, den wir geschrieben haben, führen wir ein neues Element ein. Und Conors Stimme ist eine phantastische Brücke zwischen den unterschiedlichen Richtungen, die wir einschlagen. Sie hält alles zusammen.“

Joes Texte, die aus Geistesblitzen „zusammengeflickt“ und von den Arbeiten von Bukowski und Crowley befruchtet sind, können laut Dom schon „ziemlich dunkel“ werden. So werden sie ausführlich bandintern diskutiert, um die Gefühle herauszuarbeiten, die die musikalische Richtung der Songs bestimmt, aber vor allem, um Conor mit der Stimmung vertraut zu machen, in die er beim Singen eintauchen muss. „Ich muss nicht wirklich darüber nachdenken, ob es etwas gibt, das ich nicht sagen würde“, sagt Joe über diese Herangehensweise. „Ich bin mir sicher, dass es Conor auch so geht – ich weiß, was er nicht sagen wollen würde und umgekehrt. Wenn ich etwas mit einem guten Gefühl sagen kann, dann kann er es auch.“ Sein Ziel für die Erzählweise des Albums ist es, abstrakte Vorstellungen zu einfachen und erkennbaren Botschaften zu vereinfachen. „Ich denke, dass die Leute sich damit anfreunden können“, folgert er.

Wenn sich Joes Intuition als wahr herausstellt, wird sie Nothing But Thieves vielleicht bald dorthin bringen, wo ihr gewaltiger Klang am besten zur Geltung kommt: in die großen Stadien. „Das ist der Traum“, sagt Conor begeistert. „Du siehst dich auf jeden Fall dort und dafür arbeitest du.“ „So gelangt man dorthin“, fügt Joe hinzu, „und dabei sind wir sehr vorsichtig. Nicht dass dies das Endziel ist und wir nur dafür Musik machen. Der Gedanke ist, Musik für uns selbst zu machen.“

„Die Dinge langsam angehen und einen Schritt nach dem anderen machen“, bestätigt Dom, dessen Besonnenheit sich durch ihre richtigen Entscheidungen bislang immer bestätigt hat. In einem Jahr werden wir ein gut durchdachtes und stimmiges Album in den Händen halten, und seine Schöpfer werden ihre Horizonte schon erweitert haben und über sich selbst hinaus gewachsen sein, während sie ihr Album präsentieren. Das nennt man Evolution und auch darüber hatte Darwin eine Menge zu sagen.

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