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Soundjungle Tipp: DIE neue Dänische Rock Ikone – REBECCA LOU

Das dänische Moped Rock Trio Rebecca Lou bringt Debut Album ”Bleed” heraus! Das Album „Bleed“ wird via Motor Entertainment (GSA) & We are Suburban am 30.8. 2019 veröffentlicht.

Auf ihrem Debütalbum „Bleed“ enthüllen Rebecca Lou eine neue, verletzliche Seite der rohen Rock’n’Roll-Power, die die Band auf ihrer im vergangenen Jahr veröffentlichten EP „Skeletons“, zum Leben erweckt hat.

“Skeletons” mit seinen sechs Songs hat eine enorme Kraft und ist vor allem deshalb eine bemerkenswerte EP geworden, die es hoffentlich auch über die dänischen Grenzen hinaus schafft, Beachtung zu finden. (Bleistiftrocker.de)

Die deutsche Website hat den Nagel auf den Kopf getroffen und das deutsche Publikum hat Rebecca Lou seitdem in ihre Herzen geschlossen. Im Frühjahr erst, ist die Band durch Deutschland getourt und im kommenden Herbst kommen sie schon wieder zurück. Zu Hause in Dänemark haben sie bereits an der Seite von Bands wie Le Butcherettes und Velvet Volume gespielt – und im Juli werden sie das diesjährige Roskilde Festival im Sturm erobern.

Die Songs auf dem neuen Album sind alle sehr persönlich für Leadsängerin Rebecca. „Chameleon“, „Crucify/Glorify“ und „Imagine Me“ erzählen darüber, wie ihre Familie und ihre Erziehung sie beeinflusst haben.

„Ich habe mehr als nur ein paar Schläge hinnehmen müssen, als ich aufgewachsen bin, und in diesen Songs geht es hauptsächlich darum, wie ich versuche, mit meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit umzugehen. Ich bin nun an einem Punkt angelangt, an dem ich akzeptieren kann, dass die Erziehung, die ich hatte, nicht die Erziehung war, die ich mir gewünscht hätte und den Verlust verarbeiten kann, der mit der Akzeptanz dieser Dinge einhergeht.“ (Rebecca Louise Armstrong)

Rebecca wuchs zu einer rastlosen Teenagerin heran, die oft ihre eigenen Grenzen austestete – aber in ihrer Jugend ging es auch darum, ihre Geschlechtsidentität zu erforschen. Sie hatte kurze Haare und trug Hosen, als die meisten Mädchen Kleider trugen – was viele in der Kleinstadtgemeinde Falster, wo sie aufwuchs, seltsam fanden. Sie hörte Rockmusik, skatete und hatte es schwer, sich mit den klassischen Idealen zu identifizieren, an die sich Mädchen halten sollten. Der Song „Lost Boy“, dessen Titel auch auf ihrem Arm tätowiert ist, thematisiert direkt das Problem, dass sie sich nicht mit dem binären Geschlechtersystem versöhnen kann.

„Ich verspüre oft den Drang, meine weibliche Seite zu unterdrücken, um platzzumachen für den Jungen, der auch in mir lebt. Das war schon immer so, aber ich habe erst in den letzten Jahren damit begonnen, offen darüber zu sprechen.“

Im Herzen eine Pop Queen

„Je besser ich mich fühle, desto mehr Rockmusik höre ich“, sagt Rebecca und zählt Japanese Breakfast, Big Star, Descendants und die Ramones zu ihren Favoriten. Viele Leute finden es überraschender zu erfahren, dass sie eine große Liebe zur Popmusik unter der schwarzen Lederjacke trägt – Whitney Houston („Ich liebe wirklich die Diven!“), Billie Eilish, Lizzo und St. Vincent werden genauso oft gestreamt.

Der Einfluss, den die Popmusik auf Rebecca Lou hat, wird deutlich, wenn man die Melodien und eingängigen Refrains der Band hört. Es gibt einen Konsens in der Band, dass jeder Song funktionieren sollte, wenn er akustisch gespielt wird, damit er sich als veröffentlichungswürdig erweist. Auf dem Weg dorthin, erhält der Song seinen rohen und kraftvollen Ausdruck, der durch Rebeccas Gesang deutlich hervorkommt.

Das ist auf der Lead-Single der Band „No Surrender“ (VÖ 28. Juni) zu hören, die Rebecca Lous Liebe zu starken weiblichen Pop-Stimmen deutlich zeigt.

„No Surrender ist für all die Unangepassten da draußen, die sich jemals außerhalb der Normen der Gesellschaft oder sich anders und allein gefühlt haben. Es ist ein Song darüber, dass man sich sicher ist, wer man ist, und sich selbst zu lieben, egal ob gut oder schlecht. Kapituliert nicht vor der Negativität von anderen Leuten, beschützt eure Energie und fuck the Haters. ‚ (Rebecca Louise Armstrong)

Rebecca wird von Paw Skovbye und Joachim Holmgaard unterstützt und zusammen bilden sie eine eng verbundene Band, die, wie Joachim es ausdrückt, auch „echte menschliche Freunde“ sind.
Auf ihrem Debütalbum „Bleed“ geht es sehr viel um Rebeccas Geschichten des Erwachsenwerdens – aber es wäre nicht so geworden, wenn nicht alle drei der Band Teile ihres Herzens hineingeschüttet hätten.

LIVE TOUR:

(auch live am diesjährigen Roskilde Festival)

20.9. -Hamburg-Wilhelmsburg | Dielensound Festival (DE)
21.9. -Ulm | Roxy (DE)
22.9. -Köln | Tsunami (DE)
24.9. -Hannover | Cafe Glocksee (DE)
25.9. -tba
26.9. -Klagenfurt | Wohnzimmer (AT)
27.9. -Leitersdorf | Roter Gugl (AT)
28.9. -Wien | Waves Vienna Festival (AT)
29.9. -Immendingen | Lichtspielhaus Gloria (DE)

Links:

https://www.facebook.com/rebeccalouofficial/

https://www.instagram.com/xxrebeccalouxx/

https://soundcloud.com/rebeccalou?

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