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TUXEDOMOON – Konzertabsage 10.08. Berlin!

Eine sehr traurige Nachricht, die uns diese Woche ereilte… Peter Principle, Bassist von Tuxedomoon, ist plötzlich verstorben. Sie waren bereits in Europa auf Tour.

Blain L. Reininger dazu auf Facebook  „It is my very sad duty to inform the world that our colleague and brother, Peter Principle has left this world behind. He died this morning, July 17, 2017, apparently of natural causes. He was 63. We are all stunned.“

http://www.tuxedomoon.co

Aufgrund dessen wurden jetzt alle anstehenden Konzerttermine abgesagt. Es ist so traurig. Er prägte mit seinem unverkennbaren Bassspiel den Sound der Band entscheidend.

R.I.P – Peter Peter Principle 🙁


ABSAGE: TUXEDOMOON – Exklusives Deutschlandkonzert zum 40. Bandjubiläum! / 10.08. Berlin – Festsaal Kreuzberg

„Es gab ein fliegendes Fragezeichen des Nachts in meinem Traum. Es sprach zu mir und erklärte, die Lösung für alles liege im Wort Tuxedomoon. Da sagte ich zu dem Fragezeichen: Ok, dann werde ich mal loslegen“, so Blaine L. Reininger. Also gründet der kalifornische Multiinstrumentalist mit seinem Kumpel Stephen Brown im Jahre 1977 die gleichnamige Band.

Tuxedomoon, die Post-Punk-, Avantgarde- und New-Wave-Band aus San Francisco können mittlerweile auf 40 Jahre bewegte Bandgeschichte zurückblicken. Sie schrieben Hymnen für die Ewigkeit wie „No Tears“ und „In A Manner Of Speaking“, veröffentlichten Alben wie „Half Mute“ und „Desire“ sowie zahlreiche Singles, die zu Meilensteinen der Musikgeschichte wurden.

2015 veröffentlichten sie die mittlerweile raren Scheiben in einer Ltd. Vinyl-Box auf dem Label Crammed. In ihrer Kreativität waren Tuxedomoon grenzenlos und blieben bis heute künstlerisch unberechenbar. So schrieben sie die Filmmusik zu Wim Wenders „Himmel über Berlin“ und 2015 mit Cult With No Name zu „Blue Velvet Revisted“ von Peter Baatz. In ihrem avantgardistischen Schaffensreichtum kreierten sie Videos, ausgefallen Visuals und Special Effekte für ihre Live-Shows, die noch heute vielen Bands und Videokünstlern als Inspiration dienen.

Konzerte von Tuxedomoon sind ein einziger Rausch und für die Fans pure Droge. In alle Himmelsrichtung verstreut, formiert sich die Kult-Band nun zu einer Tour und einem exklusiven Deutschland-Konzert:

Info zu Tuxedomoon

Tuxedomoon wurde 1977 in San Francisco von zwei Studenten für elektronische Musik des San Francisco City College, Blaine L. Reininger und Steven Brown (bd. Keyboard), gegründet. Bald nach der Gründung stieß u. a. Winston Tong als Sänger hinzu. Die erste größere Aufmerksamkeit erreichte die Band als Vorgruppe von Devo im Jahre 1978. Für die Produktion ihrer ersten EP No Tears kamen Michael Belfer (Gitarre) und Paul Zahl (Schlagzeug) dazu. Nachdem Tong und Belfer die Band kurzzeitig wieder verlassen hatten, wurde Bassist Peter Principle Mitglied der Band. 1979 unterzeichnete Tuxedomoon einen Plattenvertrag mit Ralph Records, dem Label der Residents.

Nach der Veröffentlichung der beiden Alben Half Mute und Desire siedelte die Band von Amerika nach Europa über und fand sich, nach einigen Zwischenstationen, schließlich in Brüssel wieder, dem Heimatort ihres europäischen Plattenlabels Crammed Discs. Die Gruppe war der Meinung, dass ihr an New Wave, aber auch an Jazz, elektronischer und klassischer Musik angelehnter Sound eher zu einer europäischen als einer amerikanischen Umgebung passen würde.

1982 veröffentlichte Tuxedomoon die LP Divine, eine Komposition zu Maurice Béjarts gleichnamigem Ballett. Um eine Solokarriere zu verfolgen, verließ Gründungsmitglied Blaine L. Reininger 1983 die Band, dafür kamen Frankie Lievaart und Luc Van Lieshout (Trompete, Harmonica) als neue Mitglieder dazu. Das folgende Album Holy Wars war das kommerziell erfolgreichste der Band, allerdings schied Sänger Winston Tong kurz nach der Veröffentlichung aus und wurde durch den Multiinstrumentalisten Ivan Georgiev ersetzt. Ship of Fools erschien 1986 während der Welttournee zum Album Holy Wars, und 1987 das vorerst letzte Studioalbum You.

Nach You blieb Tuxedomoon während der 1990er Jahre größtenteils inaktiv, löste sich aber nicht offiziell auf. Die Platten, die in dieser Zeit erschienen, waren Sammlungen von Single-Veröffentlichungen der vorangehenden Jahre oder Live-Aufnahmen. Die vielen Mitglieder der Band verfolgten ihre jeweiligen Solokarrieren und tauchten auch in verschiedenen Kombinationen (z. B. Reininger/Brown) immer wieder mit neuen Platten auf. Vereinzelt gaben Brown, Van Lieshout und Principle noch Konzerte unter dem Namen Tuxedomoon. Zu Beginn des neuen Jahrtausends waren aber nur noch Trompeter Luc van Lieshout und der zur Holy Wars-Tour hinzugekommene Bruce Geduldig (Visuelle Effekte/Performance) in Brüssel ansässig.

Steven Brown lebte in Mexiko, Blaine L. Reininger in Griechenland und Peter Principle in New York City. Trotzdem fanden sie im Jahre 2004 für ein neues Album wieder zusammen und nahmen, nun wieder mit Gründungsmitglied Reininger, Cabin in the sky auf. 2005 ging die Band auf Welttournee und begann im Winter 2005/06, in Athen ein neues Album aufzunehmen. Der Veröffentlichung des Albums im Herbst 2007 unter dem Namen Vapour Trails ließ die Band eine kurze Tour quer durch Europa folgen. Seit der Halve Mute Tour 2016, ersetzt David Haneke Den amerikanischen Videokünstler Bruce Geduldig.

Links:

http://m.tuxedomoon.co/

https://www.facebook.com/tuxmoco/

Tuxedomoon-Doku des griechischen Senders ET2:
https://www.youtube.com/watch?v=SGJD-vs9t1w&feature=youtu.be

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