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Videopremiere: Larkin Poe präsentiert das Video zur Single „Don’t“

Heute gibts die Videopremiere zur Single „Dont“ von Larkin Poe… Also schaut mal rein…

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Biographie:

ALREADY GIFTED AS INSTRUMENTALISTS, THEY HAVE A HEAD START ON THE

REST OF US WITH THE UNIQUE POWER AND BEAUTY OF SIBLING HARMONY

– ELVIS COSTELLO

Man sagt, Wahnsinn ist erblich. Und das gleiche sagt man über Kreativität und Leidenschaft. Das sind auf jeden Fall gute Nachrichten für das Schwesternduo Rebecca und Megan Lovell, Nachfahren des gequälten Künstlers und Genies Edgar Allen Poe.

„Wir haben eine sehr bewegte Familiengeschichte“, erklärt die 23-jährige Sängerin und Gitarristin Rebecca, die in der Band auch Mandoline und Violine spielt. „In unserem Stammbaum gab es viele kreative, wilde und intelligente Zweige, die nicht unbedingt anpassungsfähig oder -willig waren. Unser Großvater väterlicherseits hatte Schizophrenie und unser Ur-Ur-Ur-Urgroßvater Larkin Poe, ein entfernter Cousin von Edgar Allen Poe, fuhr einen Wagen im Bürgerkrieg und wurde später Historiker. Mit ihren verrückten Geschichten aufzuwachsen, hat sicherlich unser Verständnis von dem, was normal ist, stark beeinflusst. Ich glaube, dass diese angeborene Verschrobenheit, die von einer Generation zur nächsten weitervererbt wird, sich bei uns noch verstärkt hat!“ Ihre 25-jährige Schwester Megan, die Hawaiigitarre und Dobro spielt, erklärt weiter: „Da wir Schwestern sind, wollten wir einen Bandnamen, der eine Bedeutung mit Familienbezug hat, vielleicht sogar eine kleine Erinnerung an unsere Vorfahren. Und jetzt heißen wir Larkin Poe.“

Mit ihrem von Chris Seefried (Fitz and the Tantrums, Lana Del Rey) in Los Angeles und Damien Lewis (Rihanna, Rita Ora) in Atlanta produzierten Debütalbum „Kin“ zelebrieren die beiden in Atlanta lebenden Schwestern ihre einzigartige Herkunft und ihre eigene Exzentrik.

„Ich glaube, unsere Fans wird das Album überraschen“, freut sich Rebecca. „Unsere früheren Projekte waren alle irgendwie „zurückhaltend“. Das ist diesmal nicht so. Bei ‚Kin‘ konnten wir zum ersten Mal die rauhe und kantige Atmosphäre unserer Liveauftritte im Studio einfangen. Wir rocken auf den Gitarren wie Jungs – warum sollte man das nicht auf dem Album hören? Wir haben uns richtig ausgetobt.“

Megan fügt hinzu: „Was die Musik angeht, sind wir immer ein bisschen schizophren gewesen. Wir haben uns an verschiedenen Stilen versucht. Als wir klein waren, lernten wir klassische Violine und Klavier. Unsere Mutter fuhr uns jede Woche zum Unterricht. Gleichzeitig hörten wir durch unseren Vater zu Hause Classic Rock – Fleetwood Mac, Pink Floyd, Crosby, Stills, Nash & Young, The Band. Mit 12, 13 Jahren begannen wir uns für Roots Music zu begeistern – Blues, Bluegrass, Folk – wir waren ein wenig durcheinander! Aber nachdem wir ein paar Jahre gesucht und herumexperimentiert hatten, gelang es uns schließlich, die einzelnen Teile unserer Künstlerpersönlichkeiten und Musikgeschmäcker zu einer eigenen Stimme zu verbinden.“

Die weitere Entwicklung als Songwriter und die ständige Verfeinerung ihres Stils ist für die Schwestern ein wichtiges Thema. Der melancholische Song „Overachiever“ ist ein gutes Beispiel für diesen Prozess. Es ist eine atemberaubende, sparsam mit Klavier instrumentierte Ballade. Rebecca erzählt: „‚Overachiever‘ ist mit Abstand der persönlichste Song, den ich je geschrieben habe. Ich habe versucht, die rohe Ehrlichkeit, die man von Leonard Cohen kennt, nachzuempfinden. Den Text musste ich für mich selbst singen, und für ein paar Leute, die mir nahestehen. Megan ergänzt: „Als Rebecca im Studio ‚Overachiever‘ einsang, war das die letzte Aufnahme des Tages. Das Licht im Studio war schon aus und sie sang es von Anfang bis Ende durch. Als sie fertig war, liefen mir die Tränen übers Gesicht – so nah ging mir das.“

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum der Sound und die Stimmen der Schwestern jetzt so rund klingen: Zum ersten Mal haben die beiden auch zusammen geschrieben. „Vor ‚Kin‘ haben Megan und ich immer getrennt voneinander geschrieben“, erinnert sich Rebecca. „Der kreative Prozess bietet diverse heikle Momente mit Konfliktpotential: Ego, persönliche Blickwinkel, und – wie in unserem Fall – Geschwisterrivalität. Aber irgendwann war der Punkt erreicht, wo wir genug von den kreativen Auseinandersetzungen hatten und lernten, wie wir beim Songwriting einen gemeinsamen Nenner finden konnten. Dadurch kamen wir uns auch über das Songwriting hinaus näher und die Songs wurden besser!“ Ein Beispiel dieser Nähe ist der Retro-Indiefolk Song „Stubborn Love“. „Es ist ein Liebeslied, das wir füreinander geschrieben haben“, erklärt Megan.

Die Schwestern sind mittlerweile mehrere Jahre innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten auf Tour und haben eine große und loyale Fangemeinde. Das ist auch Elvis Costello, Conor Oberst und Kristian Bush (von Sugarland) aufgefallen. Alle drei nahmen die Schwestern sowohl als Support als auch als Backingband mit auf Tour. Bush lobte“ die Poesie, die sie mit ihren Instrumenten, Worten und Stimmen erschaffen.“

Mit „Kin“ sind Larkin Poe definitiv erwachsen geworden, wie sie selbst sagen. „Es ist bei Weitem das Ehrlichste, was wir je als Band gemacht haben“, sagt Rebecca. „Es ist unsere Geschichte, in unseren Songs, von uns gesungen und gespielt. Wir nennen unsere Musik Roots-Rock’n’Soul. Wir haben dafür unser ganzes Herz und unsere Seele in Musik gegossen.“

Photo credit: Aaron Schorch

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