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Entspannung mit Snus statt mit Zigaretten

Viele Menschen planen aktuell, mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei setzen einige auf den Mundtabak Snus, da dieser die Lunge nicht belastet und oral aufgenommen wird. Doch was ist Snus überhaupt, wo liegen die Unterschiede und funktioniert die Rauchentwöhnung durch diese Art des Tabaks? Diesen Fragen gehen wir im Folgenden auf den Grund.

Was ist Snus?

Der Oraltabak Snus stammt ursprünglich aus Skandinavien und wird dort bereits seit Jahrhunderten genutzt. Die Herstellung ist relativ einfach, der Tabak wird an der Luft getrocknet, gemahlen und anschließend mit Wasser behandelt. Nachdem dieser wiederum getrocknet ist, werden weitere Salze und Aromen hinzugefügt. Das enthaltene Salz hält den pH-Wert im Mund aufrecht, sodass sich die Geschmacksaromen komplett entfalten können. Anschließend wird der Snus entweder in kleine Beutel oder aber auch pur in Dosen gepackt. Snus gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und der Tabak wird zwischen die Oberlippe und das Zahnfleisch gesteckt. Dort lässt man ihn für 15 bis 60 Minuten, bis dieser die Wirkung komplett entfaltet hat.

Was ist der Unterschied zur Zigarette?

Zunächst sei gesagt, dass natürlich sowohl Zigaretten als auch Snus Nikotin beinhalten und somit abhängig machen können. Trotzdem setzen mittlerweile auch viele Sportler und Menschen in ganz Europa auf den Mundtabak. Der größte Unterschied zur Zigarette besteht darin, dass die Lunge beim Konsum von Snus nicht integriert ist und somit weniger beeinträchtigt wird. Es werden keine Schadstoffe inhaliert, Geschmacks- und Geruchssinn sind besser und es entsteht kein Rauch.

Zudem werden andere Menschen nicht passiv, durch den Konsum einer Zigarette beeinträchtigt. So können die tabakbedingten Erkrankungen, durch den Konsum von Snus, im direkten Vergleich zur Zigarette auch minimiert werden. Das Schadenspotenzial ist geringer sowohl für den Konsumenten selbst als auch für umstehende Personen. Trotzdem geht auch der Konsum von Snus mit Risiken einher.

Snus zur Rauchentwöhnung?

Viele Forscher, die sich mit dem Thema Rauchentwöhnung beschäftigen, sprechen sich für Snus aus. Der Zigarettenkonsum kann komplett durch den Mundtabak ersetzt werden, wodurch das Gesundheitsrisiko gesenkt werden kann. Snus kann also als Ausstiegsdroge genutzt werden. Rund 66 Prozent gelingt der Rauchstopp mithilfe von Snus. Nikotin wird dabei natürlich trotzdem konsumiert, allerdings auf eine andere Art. Langfristig auf Nikotin zu verzichten, ist durch die Einnahme von Snus also nicht möglich. Allerdings kann der Tabak bei der Rauchentwöhnung helfen, da man mit Snus die Menge des Nikotins besser steuern kann.

Wie wirkt der Oraltabak?

Beim Snus wird das Nikotin über die Mundschleimhäute aufgenommen. Das funktioniert relativ schnell, da eine durchschnittliche Menge Snus rund dreimal so viel Nikotin enthält, wie eine herkömmliche Zigarette. Durch die Aufnahme über die Mundschleimhaut gelangen die Wirkstoffe relativ schnell in das Belohnungszentrum des Gehirns, wodurch für den Konsumenten schnell ein angenehmes Hochgefühl eintritt, je nach Menge geschieht das innerhalb von wenigen Sekunden.

Das sorgt auch gleichzeitig dafür, dass der Körper mehr Adrenalin ausschüttet, Blutdruck und Puls steigen und das Stressempfinden sinkt. Durch die Einnahme von Snus fühlen Sie sich hellwach, fokussiert und gleichzeitig entspannt. Die Wirkung können Sie mit ein wenig Erfahrung sogar selbst steuern. Diese Effekte haben dafür gesorgt, dass sich Snus auch im Sportbereich weit verbreitet hat und sogar von Profisportlern genutzt wird. Diese pushen sich durch die Einnahme zu Höchstleistungen oder bekämpfen die Nervosität vor wichtigen Spielen und Wettkämpfen.

Mögliche gesundheitliche Risiken

Auch wenn dem Snus ein guter Ruf vorauseilt, sollten Sie nicht leichtfertig mit dem Mundtabak umgehen, da auch dieser ein gewisses gesundheitliches Risiko birgt. Durch die Einnahme von Nikotin erhöhen Sie Ihr Krebsrisiko und können abhängig werden. Snus enthält weniger krebserregende Stoffe als herkömmliche Zigaretten, durchschnittlich sind es trotzdem immer noch 28 Stoffe, die krebserregend sein können. Durch die orale Einnahme können auch Entzündungen der Mundschleimhaut entstehen sowie brennendes Zahnfleisch oder Zahnfleischrückbildungen. Auch verfärbte Zähne und Zahnausfall gehören zu den Risiken.

Im direkten Vergleich schneidet Snus besser ab, als klassische Zigaretten. Zudem können Sie bewusst von einigen Eigenschaften des Tabaks profitieren. Trotzdem bleibt auch Snus risikobehaftet, weshalb Sie verantwortungsbewusst mit dem Konsum umgehen sollten.

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