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Wie funktioniert ETF?

Heute nutzen die meisten Anleger ETFs aktiv für den Handel mit verschiedenen Vermögenswerten. Allerdings gibt es noch nicht viele vollwertige ETFs, die an Kryptowährungen wie Bitcoin gebunden sind. Der erste an Bitcoin gebundene ETF erschien am 18. Februar 2021 in Kanada. In diesem Artikel werden wir darüber sprechen, was Kryptowährungs-ETFs sind und wie sie funktionieren.

Exchange Traded Funds (ETFs) für Kryptowährungen funktionieren theoretisch genauso wie alle anderen ETFs. Während die meisten ETFs einen Index oder einen Korb von Vermögenswerten abbilden, bildet ein Kryptowährungs-ETF einen oder mehrere digitale Token ab. Wie andere ETFs werden Kryptowährungs-ETFs mit digitalen Token an der Börse wie Aktien gehandelt und unterliegen im Laufe des Tages Kursänderungen, da die Anleger kaufen und verkaufen. Wegen dieser Kursschwankungen ist der Handel mit Kryptowährungen besonders lukrativ, und wenn man das mit Bitcoin Up macht, dann kann man wirklich hohe Gewinne erzielen.

Damit ein börsengehandelter Kryptowährungsfonds ordnungsgemäß funktionieren kann, muss die Organisation, die den Fonds verwaltet, Eigentümer der zugrunde liegenden Vermögenswerte sein, die er verfolgt. Mit anderen Worten: Der ETF muss einen angemessenen Anteil an den digitalen Token (Kryptowährungen) besitzen. In diesem Fall würde der Besitz dieser Token in Form von Aktien erfolgen, und durch den Kauf dieser Aktien würden die Anleger des börsengehandelten Fonds indirekt diese Token besitzen. Die Anleger des ETF hätten dann die Möglichkeit, das Wachstumspotenzial der zugrunde liegenden Vermögenswerte zu sehen.

Wie ist also der aktuelle Stand der Kryptowährungs-ETFs? Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) hat angedeutet, dass sie ETFs auf Kryptowährungen vorerst nicht genehmigen wird, bis die Märkte ein gewisses Maß an Stabilität und Sicherheit nachgewiesen haben. Die Haltung der SEC hat jedoch eine Reihe von Parteien nicht davon abgehalten, zu versuchen, ETFs auf Kryptowährungen aufzulegen.

Die Chicago Board Options Exchange (CBOE), die Bitcoin-Futures auf den Markt gebracht hat, setzte sich bei der SEC dafür ein, ihre frühere Blockchain von Digital-Token-Fonds zu überdenken. Cameron und Tyler Winklevoss, die Gründer der beliebten Digitalwährungsbörse Gemini, bitten die Securities and Exchange Commission weiterhin erfolglos um die Genehmigung von Bitcoin-ETFs.

Coinbase, die äußerst beliebte Börse für digitale Währungen, hat einen Indexfonds aufgelegt, der Zugang zu den vier wichtigsten digitalen Währungen bietet, der aber nicht ganz mit einem ETF vergleichbar ist. Einige börsengehandelte Fonds bieten sogar eine kleine Beteiligung an GBTC an, aber sie sind nicht ausschließlich auf Kryptowährungen ausgerichtet.

Die Securities and Exchange Commission hat erklärt, dass sie der Möglichkeit von Kryptowährungsfonds in der Zukunft offen gegenübersteht, und dies könnte den Optimismus der Anleger weiter anheizen. So haben beispielsweise verschiedene Märkte in Europa und Asien dank vereinfachter Regulierungsverfahren Kryptowährungsfonds eingeführt, die den ETFs ähneln.

Am 18. Februar 2021 wurde der erste Bitcoin-gebundene ETF in Kanada aufgelegt. Am ersten Tag betrug das Handelsvolumen mehr als 165 Millionen Dollar. Am 16. April 2021 verwaltete der Fonds bereits 1,43 Milliarden Dollar. Der Fonds heißt Purpose Bitcoin ETF und wird unter dem Ticker (BTCC) gehandelt.

Ab April 2021 werden Kryptowährungs-ETFs in den USA derzeit nicht öffentlich gehandelt. Der nächstgelegene Fonds ist der sogenannte Bitcoin Investment Trust (GBTC). Dieser Trust funktioniert in vielerlei Hinsicht wie ein börsengehandelter Fonds – er hält Bitcoins im Namen der Anleger und ermöglicht ihnen den Handel mit den Anteilen des Trusts.

Der Fondssponsor Grayscale Investment Trust erhebt jedoch eine jährliche Verwaltungsgebühr von 2 % des Fondsvermögens, was deutlich höher ist als bei den meisten anderen ETFs. Darüber hinaus hat GBTC als erster Trust seiner Art einige merkwürdige Preisschwankungen im Vergleich zu den Wertveränderungen von Bitcoin erlebt. Obwohl man erwarten könnte, dass der GBTC mit dem Preis von Bitcoins korreliert, war dies bisher nicht immer der Fall. Insgesamt ist GBTC aufgrund der hohen Provisionen und der hohen Investitionsschwelle für die meisten Anleger noch nicht zugänglich.

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